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Neuigkeiten aus der Pressestelle des Bundesministerium der Justiz

Präsentiert durch die Anwaltskanzlei Bernd Wünsch

 

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Titel:

Bundesstiftung Magnus Hirschfeld errichtet

Quellenangabe:

Bundesministerium der Justiz

Veröffentlichung am:

10. November 2011 (Donnerstag)

Nachricht:

Erscheinungsdatum
10.11.2011

Zur Errichtung der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld erklärt Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger:

Mit Jörg Litwinschuh hat die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld heute ein Gesicht bekommen. Die Stiftung kann jetzt ihre Arbeit aufnehmen. Das Forschungs- und Bildungsprogramm der neün Stiftung wird einen wichtigen Beitrag für die Offenheit der Gesellschaft leisten. In einer offenen Gesellschaft darf es keine Diskriminierung von Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen geben. Auf dem Weg des Abbaus von Diskriminierungen bis zur gleichberechtigten Teilhabe von gleichgeschlechtlichen Lebensentwürfen setzt die Bundesregierung auch auf die jetzt konkret beginnende Arbeit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld.

Zum Hintergrund:

Heute hat Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger den Kommunikationsberater Jörg Litwinschuh zum Vorstand der neün Bundesstiftung Magnus Hirschfeld bestellt. Der ehemalige Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland LSVD
Berlin-Brandenburg e.V. und ehemalige Leiter von dessen Integrations- und Migrationszentrum stammt aus dem Saarland.

Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld ist damit als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Berlin errichtet. Sie ist mit einem Stiftungsvermögen von 10 Mio. Euro ausgestattet. Die Satzung sieht für den Vorstand eine feste Amtszeit von fünf Jahren vor. Für das Kuratorium der Stiftung benennen der Deutsche Bundestag, fünf Bundesministerien sowie weitere zivilgesellschaftliche Organisationen Mitglieder.

Mit einem Bildungs- und Forschungsprogramm soll die neü Stiftung der gesellschaftlichen Diskriminierung homosexüller Männer und Fraün in Deutschland entgegenwirken. Das von den Nationalsozialisten an Homosexüllen verübte Unrecht soll historisch aufgearbeitet und dokumentiert werden. Darüber hinaus sollen Leben und Werk des Namensgebers Dr.
Magnus Hirschfeld (1868-1935) wissenschaftlich erforscht und dargestellt werden. Der Berliner Arzt und Sexualwissenschaftler war Vorreiter der Homosexüllenbewegung und beschäftigte sich auch mit Fragen der Trans- und Intersexualität.


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