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Neuigkeiten aus der Pressestelle des Bundesministerium der Justiz

Präsentiert durch die Anwaltskanzlei Bernd Wünsch

 

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Titel:

Schutz von intersexüllen Kindern vor geschlechtsangleichenden medizinischen Maßnahmen

Quellenangabe:

Bundesministerium der Justiz

Veröffentlichung am:

16. Oktober 2018 (Dienstag)

Nachricht:

Am 16. Oktober 2018 erörterten Expertinnen und Experten sowie Betroffene Fragen im Zusammenhang mit dem Schutz von intersexüllen Kindern vor geschlechtsangleichenden medizinischen Maßnahmen.

Intersexülle Kinder Intersexülle Kinder Dr. Katarina Barley bei der Fachtagung Foto: BMJV

„Geschlechtsangleichende Operationen an intersexüllen Kindern, die ohne medizinische Notwendigkeit vorgenommen werden, führen oft zu lebenslangem Leid für die Betroffenen. Diese Praxis wollen wir beenden, dafür habe ich mich persönlich in den Koalitionsverhandlungen eingesetzt. Zum Schutz dieser Kinder brauchen wir schnellstmöglich eine klarstellende gesetzliche Regelung. Aufgrund der Komplexität der damit verbundenen Fragen wollen wir den Sachverstand unterschiedlicher Fachrichtungen einbinden. Deshalb freü ich mich sehr, dass so viele Experten mit unterschiedlichstem Hintergrund heute im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz zusammengekommen sind.“
Katarina Barley, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz


Mit der im Koalitionsvertrag vorgesehenen gesetzlichen Klarstellung soll künftig verhindert werden, dass Säuglinge und Kinder ohne hinreichende medizinische Indikation einer Behandlung unterzogen werden, nur um ihr Geschlecht der binären Ordnung von „männlich“ und „weiblich“ anzupassen. In einem interdisziplinären Gremium wurden die noch offenen Fragen diskutiert, um zügig einen Gesetzentwurf vorlegen zu können. Bundesministerin Dr. Katarina Barley eröffnete den F



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